Eine eingeschränkte Nasenatmung kann die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Viele Betroffene leiden unter dauerhaft verstopfter Nase, Mundatmung, schlechtem Schlaf oder einer verminderten körperlichen Belastbarkeit. Häufig treten zusätzlich trockener Mund, Druckgefühl im Gesicht oder wiederkehrende Infekte der Nasennebenhöhlen auf.
Die Ursachen einer Nasenatmungsbehinderung sind vielfältig. Häufig liegen eine Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septumdeviation), vergrößerte Nasenmuscheln, Allergien oder chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen vor. Auch anatomische Engstellen, frühere Verletzungen oder Veränderungen der Nasenschleimhaut können die Nasenatmung dauerhaft beeinträchtigen.
Darüber hinaus können auch gutartige oder bösartige Tumoren im Bereich der Nase und Nasennebenhöhlen zu einer zunehmenden Behinderung der Nasenatmung führen. Insbesondere einseitige Beschwerden, wiederkehrendes Nasenbluten, Druckgefühl, Geruchsstörungen oder chronische Beschwerden trotz Therapie sollten fachärztlich abgeklärt werden. Durch moderne endoskopische Untersuchungsverfahren sowie gezielte HNO-Diagnostik können auffällige Veränderungen frühzeitig erkannt und weiter abgeklärt werden.